Apple an Kauf der 5G-Sparte von Intel interessiert


Apple Rechtsstreit mit Qualcomm ist ad acta gelegt, dennoch sind die Diskussionen um die Belieferung von 5G-Modems nicht beendet. Trotz des Fünf-Jahres-Vertrags mit Qualcomm sucht Apple nach Möglichkeiten, die Produktion künftig selbst in die Hand zu nehmen.

Intels 5G-Modemsparte steht vor dem Verkauf. Intel kaufte den Zweig 2011 von der deutschen Firma Infineon, soll jetzt aber wieder abgestoßen werden. Laut Insidern gilt Apple als möglicher Interessent, das berichtet

CNET
. Intel und Apple haben schon zuvor zusammengearbeitet. Tatsächlich waren im allerersten iPhone Modems von Infineon verbaut. 2011 wechselte Apple dann zum US-Amerikanischen Hersteller Qualcomm.

Für Apple wäre die Akquise eines Modemherstellers ein logischer Schritt. Erst kürzlich hat der Konzern die Rechtsstreitigkeiten mit Qualcomm beigelegt, der sich über mehrere Jahre gezogen hat. Wegen eben dieser Konflikte hat Apple auch für einige Zeit wieder auf Modems von Intel zurückgegriffen, zum Beispiel beim iPhone 7 und 7 Plus. Zwar haben Qualcomm und Apple im April einen Fünf-Jahres-Vertrag für die Lieferung von 5G-Modems abgeschlossen, dennoch gibt es immer wieder Gerüchte, Apple möchte sich in Zukunft unabhängig von externen Lieferanten machen und eigene 5G-Modems herstellen.

Anmerkung: In einer früheren Version des Artikels hieß es, die deutsche Firma Infineon würde möglicherweise zum Verkauf stehen. Tatsächlich wird aber nur die 5G-Sparte verkauft, die 2011 von Intel aufgekauft wurde. Der Fehler wurde korrigiert.