Verkauf von Desktop-GPUs geht stark zurück


Die Hersteller von Desktop-GPUs haben ein Problem: Die Hochphase der sogenannten “Krypto Miner” hat vorerst ein Ende gefunden. Jetzt haben die Hersteller mit Überbeständen zu kämpfen.

Der Boom des Kryptowährungs-Mining hat starken Einfluss auf den GPU-Mark genommen.

Laut des Unternehmens Jon Peddie Research
(JPR) ist im Vergleich zum letzten Jahr der Verkauf von Desktop-GPUs im dritten Quartal 2018 um rund 16 Prozent zurückgegangen.

Für den Rückgang macht Jon Peddie, Präsident von JPR, aber nicht nur Krypto-Mining – und somit die Auswirkungen auf den Verkauf von diskreten GPUs – verantwortlich. Was die geringe Nachfrage betrifft, seien die Steuererhöhung in den USA auf chinesische Produkte sowie der Rückgang an der US-Börse ebenfalls entscheidend.

Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um den Desktop-Markt. Im Vergleich zum letzten Quartal 2018 stiegen die Verkaufszahlen von GPUs sogar wieder um 10,64 Prozent an. AMD konnte einen Anstieg von 6,5 Prozent verzeichnen, Nvidia-Lieferungen stiegen dahingegen nur um 4,3 Prozent an. Intel hatte mit 13,1 Prozent die größte Steigerung.